Montag 29. Juni 18 Uhr, Schlossplatz!
Millionen Menschen halten dieses Land jeden Tag am Laufen. Pflegekräfte, Busfahrerinnen, Erzieherinnen, Verkäufer, Handwerkerinnen, Frauen, die Sorgearbeit leisten, Rentern und all diejenigen, die jeden Morgen aufstehen und ihren Beitrag leisten
Doch immer mehr können sich ihr Leben nicht mehr leisten: Die Mieten steigen. Lebensmittel werden teurer. Immer mehr Menschen haben Angst vor der nächsten Nebenkostenabrechnung. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen werden kaputtgespart. Familien kämpfen mit hohen Kita-Gebühren.
Und was macht die Politik?
Milliarden fließen in militärische Aufrüstung. Die Bundesregierung will den Verteidigungshaushalt auf 5 Prozent des BIP erhöhen und greift soziale Errungenschaftn massiv anm statt Reiche und Konzerne zur Kasse zu bitten.
Die sogenannte Zeitenwende ist mehr als eine militärpolitische Wende. Es ist ein harter sozialpolitischer Kurswechsel.
Mit der Agenda 2030 plant die Bundesregierung einen historischen Angriff auf unsre Systeme der sozialen Sicherung. Bei Gesundheit, Pflege, Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Renten soll gekürzt werden. Der Acht-Stunden-Tag und der Kündigungsschutz werden angegriffen. Während Millionen Menschen jeden Euro zweimal umdrehen müssen, steigt die Zahl der Milliardäre.
Wir sagen deshalb: Es reicht! Wir sind wütend!
Auf Konzerne, die Arbeitsplätze abbauen und Mieten weiter erhöhen. Auf Politiker im Bund, im Land und in der Stadt, die diese Politik vorantreiben. Die wegschauen, wenn weitere Milliarden für das Fiasko Stuttgart21 verschwendet werden sollen!
Wir sind wütend, weil die Kürzungen zur Folge haben, dass noch mehr Sorgearbeit unbezahlt Zuhause übernommen werden muss. Das geht vor allem zu Lasten von Frauen und zementiert veraltete Geschlechterrollen.
Wir sind wütend auf die Profiteure der Umverteilung von unten nach oben. Man versucht uns gegeneinander auszuspielen, aber die Schuld liegt nicht bei uns, nicht bei Migrant:innen, nicht bei Bürgergeldempfänger:innen, nicht den vielen anderen, die selbst unter diesen Verhältnissen leiden. Unsere Wut gilt den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft.
Deshalb organisieren wir Widerstand. Gemeinsam: mit Mieterinnen, Beschäftigten, Rentnern, Eltern, Studierenden, Klimaschützern, und allen von den Kürzungen Betroffenen.
Es reicht! Gemeinsam machen wir Druck:
Deshalb gehen wir am 29. Juni um 18 Uhr auf dem Schlossplatz gemeinsam auf die Straße!
Denn wenn sie unseren Sozialstaat angreifen, werden wir uns gemeinsam verteidigen.
Für soziale Sicherheit und wirksamen Klimaschutz – Schluss mit der Ausbeutung von Mensch und Natur. Für eine solidarische Gesellschaft!
Die Agenda 2030 stoppen, Lohn, Gesundheut und Renten sichern, den 8-Stunden-Tag verteidigen!
Milliardärssteuer statt Kürzungen! Aufrüstung beenden!
Infos & Homepage: https://es-reicht-bw.de
